|
Il n'y a pas de traductions disponibles
PREUSSISCHE FESTUNG KÖLN / CÖLN
 ab 1815 Instandsetzung des Hauptwalls, des Glacis und des Grabens vor der Mauer. Einbau von Wehrbauten (Kaponnieren) und Verstärkung der Torbauten durch bombensichere Zwischendecken.
1816 – 1863 Bau der Forts des inneren Festungsgürtels
- 1816– 1825 (linksrheinisch): Fort II, IV, VI, VIII und X
- 1841 –1 847 (linksrheinisch): Fort I, III,V, VII, IX und XI
- 1859– 1863 (rechtsrheinisch): Fort XII, XIII und XIV
1873 – 1877 Errichtung von Forts und Zwischenwerken am linksrheinischen äußeren Festungsgürtel
1877 – 1881 Bau von Forts und Zwischenwerken auch am rechtsrheinischen äußeren Festungsgürtel. Die links- und rechtsrheinischen Bauten werden durch eine (Militär-) Ringstraße verbunden.
ab 1881 Die Stadt Köln reißt weiteTeile der mittelalterlichen Stadtmauer und der davor liegenden Bastionen nieder. Aufgabe der Forts III, IV, V, VI, VII und der Lünetten des linksrheinischen inneren Festungsgürtels. Das nun freie Gelände verkauft der preußische Staat an die Stadt Köln
1882 – 1891 Errichtung der linksrheinischen Stadtumwallung unter Einbeziehung einiger Forts des inneren Grüngürtels.
1885 Die neuen mit hochexplosivem Sprengstoff gefüllten „Brisanzgranaten“ besitzen eine wesentlich größere Spreng- und Durchschlagskraft. Alle Ziegelbauten verlieren daher wesentlich an Schutzwirkung und müssen deshalb deutlich verstärkt werden.
1887 – 1891 Verstärkung aller Forts und Zwischenwerke des äußeren Festungsgürtels mit Sandpolstern und Betonauflagen. Bau von 43 Infanterie-, Artillerie- und Munitionsräumen.
1907 – 1913 Umbau und Modernisierung von acht Forts und zwölf Zwischenwerken des äußeren Festungsgürtels.
August 1914 Der erste Weltkrieg beginnt und damit auch die Armierungszeit. Errichtung von 73 weiteren (Armierungs-) Werken aus Beton, Ausbau von Feldstellungen und Einrichtung von umfangreichen Drahthindernissen.
1914 – 1918 Außer den Luftangriffen in den Jahren 1917/18 gab es keine weiteren Kampfhandlungen im Raum Köln. Rund 60.000 Kölner gingen als Soldaten in den Krieg, etwa 15.000 von ihnen fielen. Wegen des raschen Vormarsches an der Westfront verblieben nur wenige schwere Waffen und Kampftruppen in der Kölner Festung.
Ab 1920 Der Versailler Vertrag tritt in Kraft, die Alliierten machen daraufhin die Festungsanlagen unbrauchbar. Dank der Intervention des damaligen Oberbürgermeisters und späteren Bundeskanzlers Konrad Adenauer blieb ein großer Teil der Kehlkasernen der Forts und Zwischenwerke erhalten.
1926 ziehen die letzten Besatzungstruppen aus Köln ab.
|