Welcome to Cologne Research - Institute of Fortification Architecture
Kunstwerk gesucht!
Written by CRIFA
Tuesday, 01 September 2009 17:55
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Nachdem im Boden vor dem Kölner Zwischenwerk VIII b der vergrabene Sockel der Speerwerfenden Amazone von Franz von Stuck aufgefunden wurde, gibt der Verbleib der 2 m hohen Bronzestatue Rätsel auf.
Schon der zweiteilige Sockel aus Muschelkalk wiegt fast 4,5 Tonnen und wurde im Zweiten Weltkrieg angeblich samt der Statue von einem Bombentreffer vollständig zertört. Das war 1943 am Friesenplatz - vor dem Gebäude des Kölnischen Kunstvereins. Warum und wann man den Sockel kilometerweit nach Köln-Marienburg geschleppt hat und die beiden Teile ausgerechnet vor den Toren einer preußischen Festungsanlage vergraben hat, bleibt schleierhaft.
Ungereimt bleibt dabei, dass der Sockel keinerlei Trefferspuren aufweist und die viereinhalb Tonnen hat man auch nicht "mal so eben" dorthin geschafft - und vergraben.
Seit längerer Zeit ist endlich einmal wieder ein herausragendes Buch über eine der klassischen deutschen Großfestungen erschienen.
Der Autor, der gleichzeitig Vorsitzender des Förderkreises der Bundesfestung ist, beschreibt hierdie Geschichte und weitere Entwicklung der Ulmer Festung bis in unsere Zeit.
Festung Köln und der deutsche Festungsbau vor 100 Jahren
Der preußische Festungsbau der Zeit von 1870 bis zum Ende des ersten Weltkrieges 1918 fristet vielfach ein Dasein im Schatten der Ereignisse des letzten Weltkrieges.
Wesentliche Entwicklungen wurden von deutschen Ingenieuren geleistet, die später, nach dem Erliegen der Fortifikationskunst hierzulande - auch bedingt durch den Versailler Vertrag - nicht nur von Frankreich aufgegriffen wurden. Der letzte Stand der Technik, die sogenannten "Feste" bildeten mit ein Vorbild zur wesentlich bekannteren "Maginot-Linie"