Welcome to Cologne Research - Institute of Fortification Architecture
Editorial
Dear reader,
The fortified place of Cologne offers a broad spectrum of Prussian/Wilhelmine engineering craftwork to those who are interested. Even if most of the ancient forts are razed today and only small portions have
survived, the challenge to researchers remains fascinating. With this in mind let us prove the fact that the past of the fortified Cologne is more than intriguing and local history is anything but an outdated, dusty conception.
100 Jahre Feste Wagner
Written by Michael Oehlrich
Tuesday, 20 July 2010 20:23
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Am 11. und 12. September feiert die ADFM das 100 – jährige Jubiläum der von Ihr betreuten Feste Wagner (Groupe Fortifiée l’Aisne – oder auch Fort de Verny genannt)
Das CRIFA gratuliert der ADFM und ihrem Präsidenten Raymond Decker – und wünscht ihren Aktivitäten weiterhin viel Erfolg!
Zur Feier hat sich die Association einiges einfallen lassen: es gibt Führungen in unterschiedlicher Länge, Vorführung eines funktionsfähigen Panzerturms mit einer 10 cm Kanone, Vorführungen von Gruppen, mehr als 100 Teilnehmer, in historischen Uniformen etc.
Die mit State-of-the-Art erstellten Fotografien von europäischen Festungsanlagen sind überaus beeindruckend. Einige dieser kunstvollen Aufnahmen werden in der neuen Rubrik (links im Fortifikationen-Menu) Architekturaufnahmen ausgestellt. Bitte beachten Sie, dass die Galerien Flash benötigen.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim virtuellen Rundgang durch die stimmungsvollen Gewölbe.
Ein spannender Tag rund um die Kölner Festungen fand am 6. Juni mit großem Anklang bei der Bevölkerung statt. Das herrliche Wetter trug ein weiteres dazu bei und zog auch dieses Jahr wieder ganze Menschentrauben in die alten Gemäuer.
Eine kleine Eröffnung zum offiziellen siebten Tag der Forts gab es an der ehemaligen Rheinkaponniere, der Bastei. Moderiert von Stadtkonservatorin Renate Kaymer, begrüßte Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes im Namen der Stadt Presse und Besucher. Anschliessend gab es eine kleine Programmübersicht des Tag der Forts von Robert Schwienbacher gefolgt von Erläuterungen zu aktuellen Fachhochschul-Projekten von Prof. Norbert Schöndeling.
Nachdem im Boden vor dem Kölner Zwischenwerk VIII b der vergrabene Sockel der Speerwerfenden Amazone von Franz von Stuck aufgefunden wurde, gibt der Verbleib der 2 m hohen Bronzestatue Rätsel auf.
Schon der zweiteilige Sockel aus Muschelkalk wiegt fast 4,5 Tonnen und wurde im Zweiten Weltkrieg angeblich samt der Statue von einem Bombentreffer vollständig zertört. Das war 1943 am Friesenplatz - vor dem Gebäude des Kölnischen Kunstvereins. Warum und wann man den Sockel kilometerweit nach Köln-Marienburg geschleppt hat und die beiden Teile ausgerechnet vor den Toren einer preußischen Festungsanlage vergraben hat, bleibt schleierhaft.
Ungereimt bleibt dabei, dass der Sockel keinerlei Trefferspuren aufweist und die viereinhalb Tonnen hat man auch nicht "mal so eben" dorthin geschafft - und vergraben.